China gilt als das Ursprungsland des Tees. Bereits 2'700 vor Christi wurde der Teestrauch in der chinesischen Literatur erwähnt. Die Legenden, die sich um die Entdeckung des Tees ranken, sind jedoch zahllos. Beispielsweise erzählt eine Geschichte von dem chinesischen Kaiser Shen Nung (2737 v. Chr.), der sehr auf Sauberkeit achtete und sich aus diesem Grund sein Trinkwasser abkochte. Einmal wirbelten Teezweige aus dem Feuer in den Kessel und gaben dem Wasser ein angenehmes Aroma.
Nach Europa gelangte der Tee um 1600 nach Christi über die berühmte holländische East India Company. Am 16. Dezember 1773 verkleideten sich Mitglieder der Freimaurerloge Saint Andrew in Boston als Mohikaner, enterten die im Hafen liegenden Schiffe der East India Company und warfen 342 Kisten Tee über Bord. Dieser Zwischenfall wurde ironisch als "Boston Tea Party" bezeichnet. Der Streit um die Besteuerung des Tees beschleunigte den Weg Amerikas in die Unabhängigkeit.
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